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DIN-Normenausschuss Terminologie (NAT)

Mitteilungen

Hier finden Sie aktuelle Mitteilungen des DIN-Normenausschuss Terminologie.

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Gemeinsamer Vortrag von NAT und DIN-TK bei tekom-Regionalveranstaltung

(2021-10-01)  Am 22. November 2021 lädt die tekom-Regionalgruppe Berlin-Brandenburg zu einem gemeinsamen Vortrag der Geschäftsstelle des DIN-Normenausschusses Terminologie (NAT) und der Terminologiestelle DIN-TERMKONZEPT (DIN-TK) ein. Im Vortrag geht es um das Thema „Sprache, Terminologie, Normung – Wie DIN als Sprachmittler fungiert“. Bereits Eugen Wüster (1898-1977) hat in seiner 1931 eingereichten Dissertation „Internationale Sprachnormung in der Technik, besonders in der Elektrotechnik“ erkannt, dass technische Normung ohne Sprach- bzw. Terminologienormung nicht möglich ist. Seine Forschungsarbeiten führten zur Gründung des Vorläufers des heutigen internationalen Normungsgremiums ISO/TC 37 „Language and terminology“, dessen nationale Entsprechung der DIN-Normenausschuss Terminologie (NAT) ist. Im NAT werden nach wie vor terminologische Grundlagennormen erarbeitet, darüber hinaus haben sich in den letzten Jahren aber auch noch einige weitere Normungsschwerpunkte mit Sprachbezug ... Mehr 

Überarbeitung der NAT-Grundlagennormen

(2021-10-01)  Im Oktober 2021 sind die beiden Norm-Entwürfe E DIN 2330, Terminologiearbeit – Grundsätze und Methoden, und E DIN 2342, Terminologiewissenschaft und Terminologiearbeit – Begriffe, erschienen. Diese beiden Grundlagendokumente des DIN-Normenausschusses Terminologie (NAT) dienen der Verständigung in Wissenschaft und Technik, Wirtschaft und Verwaltung, sind aber auch in anderen Bereichen anwendbar. Zielgruppen sind all jene, die sich mit Terminologie, Technischer Kommunikation, Übersetzen und allgemein der fachsprachlichen Dokumentation und Kommunikation befassen. E DIN 2330 gibt Leitlinien für verschiedene Formen der Terminologiearbeit. Zu diesem Zweck stellt es einige zentrale wissenschaftliche Grundlagen zusammen und leitet auf dieser Basis Grundsätze und Methoden für die praktische Umsetzung ab. E DIN 2342 legt die Grundbegriffe für die Terminologiewissenschaft und die Terminologiearbeit fest. Die beiden Vorgängernormen, DIN 2330:2013-07 und DIN 2342:2011-08, wurden vom ... Mehr 

Hinweis auf VeröffentlichungDIN EN IEC/IEEE 82079-1 veröffentlicht

(2021-09-01)  Mit Ausgabe September 2021 wurde die lang ersehnte deutsche Fassung von IEC/IEEE 82079-1:2019 veröffentlicht. DIN EN IEC/IEEE 82079-1, Erstellung von Nutzungsinformationen (Gebrauchsanleitungen) für Produkte — Teil 1: Grundsätze und allgemeine Anforderungen, legt allgemeine Anforderungen an Nutzungsinformationen für Produkte fest. Nutzungsinformationen können aus drei Informationsarten bestehen: erklärende Informationen, die die Zielgruppe verstehen muss, anleitende Informationen, die zu befolgen oder zu beachten sind, und referenzielle Informationen, die bei Bedarf zu Rate gezogen werden können. Diese Nutzungsinformationen können sowohl als elektronisches oder gedrucktes Informationsprodukt vorliegen. Ziel der Norm ist es, allen am Prozess beteiligten Parteien gemeinsame und zentrale Grundlagen zur Entwicklung von Nutzungsinformationen für Produkte in der erforderlichen Qualität bereitzustellen. Gegenüber dem Vorgängerdokument DIN EN 82079-1:2013-06 wurde „Nutzungsinformation“ ... Mehr 

Aufruf zur Mitarbeit: Neuer Arbeitskreis zur einfachen Sprache im Normenausschuss Terminologie

(2020-09-02)  In Deutschland gibt es viele Menschen, die nicht befriedigend lesen können. Etwa die Hälfte der Erwachsenen versteht viele Texte nicht oder nicht richtig: Wichtige Informationen gehen dadurch verloren. Manche ziehen auch die falschen Schlussfolgerungen aus einem für sie unverständlichen Text, begehen Fehler, lesen nicht vollständig oder fragen beim Absender nach. Andere Leser legen den Text sofort weg und versuchen die Lektüre nicht im Ansatz. Auch gute und geübte Leser sind oft überfordert, wenn sie sich in einem Gebiet nicht auskennen. Sie reagieren dann wie Menschen mit geringer Lesekompetenz. Diese Störungen können sich moderne Gesellschaften nicht leisten. Ohne mündige Bürger wird der Weg in die Zukunft schwer zu bewältigen sein, denn sie müssen Chancen und Bedrohungen einschätzen können. Lesen wird zu einer Bürgerpflicht, weil auch Kompliziertes verstanden und in der offenen Gesellschaft entschieden werden muss. Geändert werden muss daher die Art, wie Texte geschrieben ... Mehr 

tekom-Jahrestagung 2019- Auch Normen und Standards mit im Fokus

(2019-12-10)  Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Technische Kommunikation (tekom) im November in Stuttgart wurde deutlich, dass innovative Themen wie „maschinelle Übersetzung“, „intelligente Information“ und „mobile Dokumentation“ die Welt der Technischen Redakteure und Übersetzer aktuell beschäftigen, dort bereits jetzt zum Arbeitsalltag gehören und in Zukunft eine immer größere Rolle spielen werden. Eine eigene Vortragsreihe zu rechtlichen Anforderungen und Normen untermauerte auch den Bedarf an und die Bedeutung von Normung und Standardisierung im Bereich von Sprache und Terminologie. Insbesondere die kürzlich überarbeitete Norm IEC/IEE 82079‑1:2019‑05 „Erstellen von Nutzungsinformationen (Gebrauchsanleitungen) für Produkte - Teil 1: Grundsätze und allgemeine Anforderungen“ ist in der Technischen Kommunikation ein wichtiges Thema, wie sich auf der Jahrestagung zeigte. Auch die hohe Bedeutung eines Projekts zum „Übersetzungsgerechten Schreiben“ bestätigte sich auf der Jahrestagung und ... Mehr 

Neuer Arbeitskreis zum übersetzungsgerechten Schreiben im Normenausschuss Terminologie

(2019-09-09)  Die Qualität von Ausgangstexten für Übersetzungen variiert enorm. Anerkannte Regeln für übersetzungsgerechtes Schreiben, mit denen die Verständlichkeit von Texten erhöht und Mehrdeutigkeiten vermieden werden, gibt es bereits, jedoch werden diese in der Praxis nicht immer berücksichtigt. Deshalb haben die Arbeitsausschüsse „Übersetzungs- und Dolmetschdienstleistungen“ sowie „Technische Dokumentation“, einen neuen Arbeitskreis „Übersetzungsgerechtes Schreiben“ gegründet. Der neue Arbeitskreis hat das Ziel, die Verständlichkeit von Texten zu erhöhen und Mehrdeutigkeiten zu vermeiden. Darin soll das neue Normungsprojekt „Übersetzungsgerechte (Ausgangs‑) Texte“ behandelt werden. Eine Norm für regelkonformes, übersetzungsgerechtes Schreiben soll hier Abhilfe schaffen. Alle an einem Übersetzungsprozess beteiligten Parteien würden von einer solchen Norm profitieren: Dienstleister bzw. Übersetzer könnten den Aufwand und somit die Kosten für die Übersetzungen besser abschätzen. Außerdem ... Mehr