NA 032

DIN-Normenausschuss Gastechnik (NAGas)

Projekt

Ummantelungen zum mechanischen Schutz von Stahlrohren und -formstücken mit Korrosionsschutzumhüllung – Ausbesserung und Nachummantelung auf der Baustelle

Kurzreferat

Die in den folgenden Abschnitten angesprochenen Ummantelungen dienen ausschließlich dem Schutz der darunter liegenden Korrosionsschutzumhüllung nach DIN 30670-1, -2, DIN 30678-1, -2 oder DIN EN ISO 21809-1 oder auch anderen Korrosionsschutzbeschichtungen gegen Schäden durch besonders hohe mechanische Einwirkungen bei der Handhabung, beim Rohrbiegen an der Baustelle, bei der Verlegung in felsigen Gebieten, bei der Rohrbettung und bei der Verfüllung des Rohrgrabens mit steinhaltigem oder scharfkantig gebrochenem Aushubmaterial. Eine Sandbettung ist durch die Verwendung dieser zusätzlichen Ummantelungen in der Regel nicht erforderlich. Für manche Ummantelungen können Sonderausführungen zum Einsatz kommen, wie z. B. bei der Faserzementmörtelummantelung (FZM-Ummantelung) in der Sonderausführung (FZM-S) oder bei glasfaserverstärkten Kunststoff-Ummantelungen (GFK-Ummantelungen), die besonderen Belastungen ausgesetzt werden, wie sie z. B. bei grabenloser Verlegung auftreten. Besondere Belastungen, wie sie z. B. bei dynamischen Pressverfahren auftreten, sind im Einzelfall zu prüfen. Als mechanische Schutzummantelung kommen aber auch Mehrschichtsysteme mit einer zusätzlichen thermoplastischen Außenummantelung aus mechanisch beständigeren Schichten aus Polypropylen oder Polyamid zum Einsatz. Dazu wird die Schutzummantelung aus Polypropylen oder Polyamid in einem separaten Arbeitsgang mit der gewünschten Schichtdicke auf die vorhandene Korrosionsschutzumhüllung extrudiert.

Beginn

2022-04-04

Geplante Dokumentnummer

DIN 30340-2

Projektnummer

03200965

Zuständiges nationales Arbeitsgremium

NA 032-02-09 AA - Außenkorrosion 

Ihr Kontakt

Dipl.-Ing.

Peter Frenz

Josef-Wirmer-Str. 1 - 3
53123 Bonn

Tel.: +49 172 7852452
Fax: +49 228 9188-988

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