Smart Textiles

Blauer Stoff mit eingenähten Elektro Elementen
© Fraunhofer IZM

Unter dem Begriff Smart Textiles versteht man intelligente oder funktionalisierte Textilien mit Fasern, die neue, mechanische Oberflächen-, Schutz- und „Intelligenz-“ Eigenschaften aufweisen. Die Textilien übernehmen dabei Funktionen, die vormals nicht textil waren. Sie können zum Beispiel Informationen erfassen und transportieren, leuchten, heizen, Wunden heilen und Vitalfunktionen überwachen.

Einsatzmöglichkeiten

Einsatzmöglichkeiten für Smarte Textilien gibt es in vielen Bereichen:

  • Gesundheit
  • Bekleidung
  • Ernährung
  • Produktion / Logistik
  • Automotive / Mobilität
  • Zukunftsstadt
  • Energie
  • Bauen

Herausforderungen

Die technischen Herausforderungen, vor denen Entwickler smarter Textilien aktuell stehen, legen den Schwerpunkt auf die Gebrauchsfähigkeit schon vorhandener Lösungsansätze. Häufig wurden bereits technologische Grundlagen erforscht und prototypische Umsetzungen geschaffen, die es nun in konkrete Produkte umzuwandeln gilt. Es muss daher auch darum gehen die Industrie gleich in die Forschung stärker mit einzubeziehen. Standardisierung und Zertifizierung werden helfen, klare Richtlinien hinsichtlich Produktion, Sicherheit, Konnektivität und Nachhaltigkeit zu schaffen, sodass Hersteller über sichere Rechtsgrundlagen für die Massenfertigung von Produkten der Smart Textiles verfügen.

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