Kooperationen

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Die DIN-Geschäftsstelle Mobilität arbeitet mit verschiedenen nationalen und internationalen Kooperationen zusammen, um gemeinsam die Mobilität der Zukunft nach vorne zu bringen.

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DIN e. V.

Corinna Schreiter

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Nationale Aktivitäten

Nationale Plattform "Zukunft der Mobilität" (NPM) Ausblenden
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Im September 2018 hat das Kabinett der Einsetzung der Nationalen Plattform „Zukunft der Mobilität“ (NPM) zugestimmt. Unter der Federführung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) werden in sechs Arbeitsgruppen verkehrsträgerübergreifende Lösungsansätze für eine nachhaltige, bezahlbare und klimafreundliche Mobilität entwickelt. Dem Lenkungskreis, unter Vorsitz von Prof. Dr. Henning Kagermann, arbeiten sechs Arbeitsgruppen zu:

  • AG 1: Klimaschutz im Verkehr
  • AG 2: Alternative Antriebe und Kraftstoffe für nachhaltige Mobilität
  • AG 3: Digitalisierung für den Mobilitätssektor
  • AG 4: Sicherung des Mobilitäts- und Produktionsstandortes, Batteriezellproduktion, Rohstoffe und Recycling, Bildung und Qualifizierung
  • AG 5: Verknüpfung der Verkehrs- und Energienetze
  • AG 6: Standardisierung, Normung, Zertifizierung und Typgenehmigung

Die NPM AG 6 (die aus der NPE AG 4 hervorgegangen ist) befasst sich dabei mit den Themen Normung, Standardisierung, Zertifizierung und Typgenehmigung. DIN ist als benannter Dauergast in der NPM AG 6 vertreten und leitet zudem den NPM AG 6 Steuerkreis, der als operatives Gremium die Arbeiten der NPM AG 6 vorbereitet.

Im Rahmen der Arbeiten der NPM AG 6 erfolgte eine Unterstützung bei der Erarbeitung eines White Papers, welches die seitens NPM AG 6 abgedeckte Themenbandbreite darstellt und Fragestellungen rund um die Normung und Standardisierung aufzeigt. Die Veröffentlichung erfolgt in Kürze. In einem dem White Paper folgenden Schritt findet die Erstellung von Schwerpunkt-Roadmaps statt. DIN wurde dabei mit der Leitung der Schwerpunktroadmap „Nachhaltige Mobilität“ beauftragt.

Normenausschüsse Einblenden
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Gremien Normenausschuss Automobil

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Gremien im Bereich Elektromobilität der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE

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Internationale Aktivitäten

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Deutsch-Chinesische Kommission Normung – Unterarbeitsgruppe Elektromobilität

Gegründet im Jahr 2011 für den Austausch normungsrelevanter Themen im Bereich Elektromobilität, bietet die Deutsch-Chinesische Unterarbeitsgruppe Elektromobilität eine Plattform auf Expertenebene. Ziel ist es dabei, gemeinsame Lösungen im Rahmen der internationalen Normung zu finden sowie die Zusammenarbeit zwischen den Experten und Institutionen zu vertiefen.

Im Mai 2019 fand im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Normungskommission bereits die 7. Plenarsitzung der von DIN und SAC geleiteten Unterarbeitsgruppe Elektromobilität in Xiamen statt. Die deutschen und chinesischen Experten tauschten sich u. a. zu den Themen High Power Charging, Wireless Power Transfer, Traktionsbatterie und automatisiertes Laden aus. Weiterhin erfolgte in diesem Rahmen ein Austausch zu dem Thema „Intelligent Connected Vehicels“ verbunden mit einer Vereinbarung, bis Mitte 2020 Themen mit gemeinsamen Interessen für eine Zusammenarbeit zu benennen. Im Vorwege zur Sitzung der DCKN im März 2019 nahm DIN zudem an einem Expertenworkshop zum Thema Traktionsbatterie in Tianjin teil.

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Zwischen dem BMWi und METI (Japan) besteht eine langjährige Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Bereich Elektromobilität, welche Mitte 2019 erneuert und an die aktuellen Gegebenheiten und Themen angepasst wurde. Ein Deutsch-Japanisches Meeting im Oktober 2018 wurde durch DIN aktiv unterstützt, u.a. durch Vertretung der zuvor abgestimmten deutschen Position. Themenschwerpunkt war neben der künftigen Zusammenarbeit ein Austausch zum High Power Charging (HPC) im Zusammenhang mit Arbeiten auf Chinesischer Seite. Der Deutsch-Japanische Dialog wird maßgeblich durch DIN vorbereitet.

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Derzeit bedient sich eine global aufgestellte Automobilindustrie überwiegend an den internationalen Normen und Standards der ISO sowie an denen der SAE (Society of Automobile Engineers), dem US-amerikanischen Regelsetzer für Automobiltechnik.  Die Industrie plädiert jedoch für eine einheitliche Lösung. Ziel ist die Vermeidung von Doppelnormung und die damit einhergehende Publikation verschiedener Normen und Standards für ähnliche oder gleiche Themenbereiche.

Für die Bearbeitung weiterer und neuer Normungsthemen wurde nun die Zusammenarbeit zwischen ISO und SAE in einem gemeinsamen Agreement geregelt. Dies gewährleistet einen effizienteren und ressourcenschonenden Einsatz, z. B. beim Thema Datensicherheit. Eine erste Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen der Erstellung der ISO/SAE 21434 zum Thema „Road Vehicles – Cybersecurity engineering“.