Circular Economy

Standards setzen. Kreisläufe schließen.
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Hier finden Sie eine Auswahl von verschiedenen Normen und Standards mit Relevanz für die Circular Economy.

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  • Mitwirken. Normung und Standardisierung ist Teamwork. Engagieren Sie sich bei uns, um der Circular Economy mit Normen und Standards den Weg zu ebnen.

Normen und Standards

Materialeffizienz für energieverbrauchsrelevante Produkte Einblenden

Die Normungsergebnisse unter dem Doppellogo CEN CENELEC, im Nummernbereich von EN 45550 bis EN 45559 „Materialeffizienzaspekte von energieverbrauchsrelevante Produkte für Ökodesign“, wurden unter dem Normungsauftrag M/543 der Europäischen Kommission entwickelt und sind für die mögliche Anwendung auf alle Produkte gedacht, die im Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/125/EG für energieverbrauchsrelevante Produkte  liegen.

Die in den Normen behandelten Themen sind mit den folgenden Aspekten der Materialeffizienz verknüpft:
a)    Verlängerung der Produktnutzungsdauer;
b)    Fähigkeit, am Ende der Nutzungsdauer Komponenten von Produkten wiederzuverwenden oder Materialien zu recyceln;
c)    Verwendung von wiederverwendeten Komponenten und/oder recycelten Materialien in Produkten.

Diese Normen sind allgemein gehalten und beschreiben oder definieren grundlegende Prinzipien, Begriffe, Terminologie oder technische Merkmale. Auf Basis dieser Normen sollen produktspezifische oder produktgruppenspezifische Normen von produktspezifischen technischen Komitees erarbeitet werden. Die Anwendung bzw. Umsetzung dieser Normen trägt dazu bei, so wenig Abfall wie möglich zu erzeugen, indem Produkte, Materialien und Ressourcen so lange wie möglich genutzt werden, um eine nachhaltige, CO2-arme, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wirtschaft zu schaffen.

Messung von Zirkularität Einblenden

Das Normprojekt ISO/WD 59020 „Circular Economy - Rahmenbedingungen zur Messung der Zirkularität“ spezifiziert allgemeine Rahmenbedingungen zur Messung der Zirkularität unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit (ökologische, soziale und wirtschaftliche). 

Open Source Hardware Einblenden
© Jelena83/Getty Images

Die DIN SPEC 3105 „Open Source Hardware“ wird Anforderungen an die Open Source Hardware festlegen; insbesondere welche (technische) Dokumentation frei und offen zugänglich gemacht werden muss, sodass die in der Definition formulierten Freiheiten gewährleistet sind. Der Standard definiert den Begriff Open Source Hardware und weitere Begriffe, die für das Verständnis von Open Source Hardware notwendig sind.

Zum Praxisbeispiel DIN SPEC 3105

Rahmenbedingungen und Grundsätze für die Umsetzung zirkulären Wirschaftens Einblenden

Das Normprojekt ISO/WD 59004 „Circular Economy – Rahmenbedingungen und Grundsätze für die Umsetzung“ spezifiziert Rahmenbedingungen und Grundsätze für die Umsetzung einer Circular Economy und bietet einen Leitfaden zu deren Umsetzung für Aktivitäten aller beteiligten Organisationen, um zu den Sustainable Development Goals beizutragen. Er enthält Definitionen, um ein gemeinsames Verständnis von Circular Economy, Rahmenbedingungen und Grundsätze zu erreichen.

Dieses Dokument ist auf alle privaten, öffentlichen und gemeinnützigen Aktivitäten (Haushalt, Handel, Industrie usw.) anwendbar, die eine wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkung auf den Planeten haben.

Die Tätigkeit wird mit einer integralen Perspektive des Life-Cycle-Thinkings entlang der Wertschöpfungskette betrachtet, einschließlich Ressourcengewinnung, Produktion von Produkten und Dienstleistungen, Nutzung von Produkten und Dienstleistungen und New-life-management.

Umweltbewusstes Design Einblenden

Die Norm IEC 62430 “Umweltbewusstes Gestalten von elektrischen und elektronischen Produkten” legt Anforderungen und Verfahren fest, wie eine Organisation umweltbewusstes Design in Gestaltungs- und Entwicklungsprozesse integrieren kann. Sie ist keine Produktnorm und beschreibt daher keine Anforderungen, die für einzelne Produkte oder eine Reihe von Produkten gelten.

Umweltmanagementsysteme & Kreislaufführung von Materialien bei Design und Entwicklung Einblenden

Die Norm ISO 14009 "Umweltmanagementsysteme - Leitlinien zur Einbeziehung der Kreislaufführung von Materialien bei Design und Entwicklung" stellt Richtlinien zur Verfügung, die Organisationen bei der systematischen Einführung, Dokumentation, Umsetzung, Aufrechterhaltung und kontinuierlichen Verbesserung des Materialkreislaufs in ihrer Gestaltung und Entwicklung unter Verwendung eines Umweltmanagementsystems (UMS) unterstützen. Diese Richtlinien sollen von den Organisationen verwendet werden, die ein UMS gemäß ISO 14001 einführen. Sie können auch bei der Integration von Materialzirkulationsstrategien in Design und Entwicklung helfen, wenn andere Managementsysteme verwendet werden, und können auf jede Organisation unabhängig von ihrer Größe oder Aktivität angewendet werden.

Zirkuläre Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten Einblenden

Das Normprojekt ISO/WD 59010 „Circular Economy - Leitfaden zu Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten“ bietet Organisationen einen Leitfaden zu grundlegenden Aspekten, die erforderlich sind, um Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten zu entwickeln, die effektiv zu einer Circular Economy und den Zielen der nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Diese Norm zielt darauf ab, einer Organisation oder einer Gruppe von Organisationen zu helfen, sowohl ihre eigenen Aktivitäten als auch kollektive Aktivitäten neu zu gestalten, um ein lineares Geschäftsmodell und die zugehörigen Wertschöpfungsketten in zirkuläre umzuwandeln. Unter anderem hilft es Organisationen, die zirkuläre Nutzung von Ressourcen zu verbessern und gleichzeitig soziale, ökologische und wirtschaftliche Vorteile zu fördern.

Zirkulärer leistungsbasierter Ansatz Einblenden

Der Technische Report ISO/CD TR 59031 „Circular economy - Leistungsbasierter Ansatz - Analyse von Fallstudien“ wird eine Sammlung und Analyse von Fallstudien für die Umsetzung spezifischer Aspekte von Circular Economy enthalten. Der vorgeschlagene Technical Report (TR) konzentriert sich insbesondere auf die funktionale Wirtschaft, Dienstleistungswirtschaft, Produktwirtschaft, Product-Service Systems (PSS), Product as a Service (PaaS) und weitere Ansätze, deren Nutzen über die Bereitstellung einer Leistung oder Funktion realisiert wird, ohne dass der Nutzer Eigentum an einem physischen Produkt erwerben muss.