Partner in Forschungsprojekten

SPIDIA4P

Standardisation of generic Pre-analytical Procedures for In vitro Diagnostics for Personalised Medicine


Durch die molekulare In-Vitro-Diagnostik und die biomedizinische Forschung konnten in der personalisierten Medizin bereits große Fortschritte erreicht werden. Die weitere Entwicklung wird jedoch durch unzureichende Guidelines für prä-analytische Arbeitsschritte (z.B. Probennahme, Konservierung, Lagerung, Transport, Verarbeitung usw.) sowie durch unzureichende Qualitätssicherung der diagnostischen Praxis begrenzt.

Das kann dazu führen, dass Patientenproben verwendet werden, in denen sich nach der Entnahme die Profile der zellulären und extrazellulären Biomoleküle verändern können, so dass diagnostische Testergebnisse unzuverlässig oder sogar unmöglich werden.

SPIDIA4P zielt daher darauf ab, ein umfassendes Portfolio aus 22 prä-analytischen CEN Technical Specifications und ISO International Standards zu erstellen und zu implementieren, welches die wichtigsten prä-analytischen Arbeitsabläufe in der personalisierten Medizin adressiert. Die entwickelten Dokumente sollen dabei auch für die Entdeckung, Entwicklung und Validierung von Biomarkern sowie für Biobanken gelten. Außerdem werden entsprechende External Quality Assurance (EQA) Schemes entwickelt und implementiert, um die resultierende Qualität der Proben und der diagnostischen Praxis zu überprüfen.

Weitere Schwerpunkte des Projekts sind die Einbindung relevanter Stakeholder-Organisationen sowie Training, Ausbildung und Beratung.

SPIDIA4P setzt sich zusammen aus 19 europäischen Partnern und arbeitet zudem eng mit großen europäischen öffentlichen Forschungskonsortien zusammen, um Zugang zu Studiendaten zu erhalten, die als Nachweis für die Entwicklung neuer Standards dienen und eine Verbesserung der Diagnose, der Stratifikation und der Prognose der Krankheitsergebnisse ermöglichen sollen. 

Projektlaufzeit

01.01.2017 – 01.01.2020

Projektpartner

  • QIAGEN GmbH, Deutschland (Projektkoordinator)
  •  LGC Ltd., UK
  • Technische Universität München, Deutschland
  • DIN Deutsches Institut für Normung e.V., Deutschland
  • PreAnalytix GmbH, Schweiz
  • Inivata Ltd., UK
  • Cambridge Protein Arrays Ltd., UK
  • TATAA Biocenter AB, Schweden
  • Università degli Studi di Firenze, Italien
  • Consorzio Interuniversitario Risonanze Magnetiche di Metallo Proteine, Italien
  • Università degli Studi di Trieste, Italien
  • Università degli Studi di Torino, Italien
  • Biobanks and Biomolecular Resources Research Infrastructure Consortium (BBMRI-ERIC), Österreich
  • Luxembourg Institute of Health, Luxemburg
  • Medizinische Universitat Graz, Österreich
  • Institut national de la santé et de la recherche médicale, Frankreich
  • Erasmus universitair medisch centrum Rotterdam, Niederlande
  • Fundació Centre de Regulació Genòmica, Spanien
  • Fondazione IRCCS Istituto Nazionale dei Tumori, Italien

Projektwebseite

http://www.spidia.eu/

Projektförderung

SPIDIA4P wird durch die Europäische Union im Rahmenprogramm Horizont 2020 (Call: H2020-SC1-2016-RTD, H2020-EU.3.1.6. - Health care provision and integrated care) finanziert (Grant Agreement No. 733112).

 

 

Ihr Ansprechpartner

DIN e. V.

Ulrike Schröder

Saatwinkler Damm 42/43
13627 Berlin

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