2018-01-17

DIN SPEC-Projekt im Bereich „Smart Cities“ gestartet

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Am 07.12.2017 fand die Kick-off-Veranstaltung zur DIN SPEC 91367 „Urbane Mobilitätsdatensammlung für Echtzeitapplikationen“ bei DIN in Berlin statt. Die DIN SPEC (PAS) wird Anforderungen an Datenmodelle, Datenzugänge und Datenschnittstellen aus den Bereichen Verkehrsmanagementsysteme, ÖPNV, Logistik, Infrastruktur (z.B. der integrierte multifunktionale Laternenmast (en: Humble Lampposts, kurz: imHLa) der DIN SPEC 91347), Floating Car Data und ähnliche Mobilitätsmanagementsysteme so festlegen, dass sie eindeutig und hinreichend beschrieben werden können. Des Weiteren werden ebenso Anforderungen an Zugriffsformate und Lizenzformate festgelegt. Die kommerzielle Anwendung dieser Formate bietet Städten die Möglichkeit einer Partizipation an der wirtschaftlichen Entwicklung der Digitalisierung der Mobilität.

Somit richtet sich diese DIN SPEC u.a. an Mobilitätsanbieter, Mobilitätsdienstleister, Wirtschaftsverkehre, Kommunen, ÖPNV. Dabei steht die städtische Perspektive im Sinne der europäischen Smart City Betrachtung im Vordergrund. Die Herausforderung der städtischen Mobilität liegt in der Horizontalisierung der IT‑Infrastruktur, das heißt, es ist eine gesamtheitliche Betrachtung erforderlich, die in dieser DIN SPEC anhand von „use cases“ dargelegt werden soll. Im Rahmen der Betrachtung von Smart Cities bedeutet Horizontalisierung eine Verknüpfung von unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie Mobilität, Energie, Wohnen, Arbeit, Industrie 4.0 etc. bezüglich der Digitalisierung.

Der Geschäftsplan für die DIN SPEC wurde von 20 Personen aus 14 Organisationen angenommen. Vertreten sind Firmen aus der Wirtschaft (Automobilunternehmen, Software- und Beratungsunternehmen, Dienstleister und Telekommunikationsanbieter) und Institutionen der Wissenschaft sowie (Städte-)Vertreter aus Politik und Verwaltung.

Hintergrund dieses Projekts ist die Umsetzung von Konzepten bezüglich nachhaltiger urbaner Mobilität durch Städte und Kommunen. Der Datenaustausch muss dazu zwischen Mobilitätsdienstleistern, Stadtplanern, Stadtverwaltung und den Mobilitätsteilnehmern ermöglicht werden.

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