DIN 276: Neuerungen, Änderungen und grundlegende Anforderungen an die Kostenplanung

DIN-Seminar

Seit mehr als 10 Jahren ist DIN 276 (vormals DIN 277) der Standard für die Kostenplanung im Bauwesen – insbesondere für die Ermittlung und die Gliederung von Kosten. Dabei gilt sie für Hochbauten, Ingenieurbauwerke, Freianlagen und Verkehrsanlagen sowie die damit zusammenhängenden projektbezogenen Kosten.

DIN 276:2018-12 fasst die bisherigen Teile 1 (Hochbau) und 4 (Ingenieurbau) DIN 277-3 in einer neuen Norm zusammen. So wurde die Kostengliederung insbesondere in den Gruppen 300, 400 und 500 überarbeitet bzw. neu gefasst – mit deutlichen Auswirkungen auf die Zuordnung der Kosten. Dazu wurde die erste Ebene der Kostengliederung auf acht Kostengruppen erweitert. Weitere wichtige Änderungen betreffen u.a. die Stufen der Kostenermittlungen sowie die Mengen und Bezugseinheiten in DIN 276.

Im Hochbau werden Kostenermittlung und -planung seit langem nach DIN 276 durchgeführt. Im Ingenieurbau hingegen ist die Anwendung noch immer nicht durchgängig bekannt und üblich – und das obwohl die Regeln zur Kostenplanung im gesamten Baubereich sinnvoll, effizient und ohne Alternative sind. Außerdem ist DIN 276 für die Ermittlung der anrechenbaren Kosten nach der HOAI 2009 als "fachlich allgemein anerkannte Regel der Technik" anzuwenden. Denn nur mit dieser Norm sind an- und nicht anrechenbare Kosten eindeutig festzustellen und voneinander abzugrenzen.

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Ort Berlin
Beginn 2019-09-18,
09:00 Uhr
Ende 2019-09-18,
17:30 Uhr
Preis 702,10 EUR
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