Ein Job mit Wirkung

Mit spannenden Themen und abwechslungsreichen Aufgaben wird es nie langweilig – in bislang diversen Rollen sorgt Benjamin Hein seit Jahren dafür, dass deutsche Innovationen Einfluss in der internationalen Normung erhalten. Zurzeit trägt er als Leiter Geschäftsfeldentwicklung Circular Economy dazu bei, mit Normen und Standards die Transformation von der linearen zur zirkulären Wirtschaft voranzutreiben.

© Goetz Schleser

Die große Themenvielfalt hält Benjamin Hein bereits seit 15 Jahren bei DIN. Direkt nach seinem Studium Gebäudetechnik und Energiemanagement an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin fing er dort an. „Bei DIN fand ich viel von dem, was ich mir vorgestellt hatte: einen Job, bei dem man viel reist, mit zahlreichen Expert*innen zu tun hat und immer wieder neue Themen kennenlernt“, erzählt Benjamin Hein. Von der Gebäude- und Energietechnik über Smart Metering und Additive Fertigung bis zur Circular Economy tauchte er immer wieder in neue Bereiche ein. „DIN bearbeitet alle großen Trends von heute und morgen branchenübergreifend. Diese ständige Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen und der Austausch mit internationalen Fachleuten bilden ungemein. Außerdem ist Normung unglaublich wichtig. Ich empfinde meine Arbeit deshalb als sinnstiftend – ein gutes Gefühl.“

Mit Normung die Welt nachhaltiger machen

Das gilt heute mehr denn je: Als Leiter Geschäftsfeldentwicklung Circular Economy befasst sich Hein mit Themen, die die Welt verändern sollen: „Wir erreichen die Grenzen der Belastbarkeit unserer Erde. Die Circular Economy hat das Potenzial, unser Wirtschaften nachhaltig zu verändern und die Welt zu einem umwelt- und klimafreundlicheren, gesünderen und saubereren Ort zu machen“, erklärt er. In seiner Rolle treibt Hein die Entwicklung von Normen und Standards für die Circular Economy voran, holt Stakeholder ins Boot, vernetzt Expert*innen und Partner*innen aus Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft. Aktuell bereitet er die Erarbeitung einer Normungsroadmap zur Circular Economy vor (mehr auf S. 35) – sie soll Handlungsempfehlungen und Bedarfe für nationale Normung und Standardisierung identifizieren, mit denen ein zirkuläres Wirtschaftsmodell Realität werden kann. So will DIN den Grundstein für internationale Standardisierungsprojekte legen, die in europäischen und internationalen Normungsgremien umgesetzt werden sollen. „Mit der Roadmap verschaffen wir uns einen Überblick. Wenn wir wissen, was wir brauchen, können wir die richtigen Initiativen umsetzen.“ Dabei ist es Hein wichtig, auch den Nachwuchs für Normungsarbeit zu begeistern: „Gerade die Gründer*innen und Innovator*innen mit frischen Ideen und neuen Geschäftsmodellen müssen verstehen, was für ein wichtiger Hebel Normung und Standardisierung ist, um Märkte zu erschließen. Bei DIN wollen wir sie dabei unterstützen.“

Ihr Kontakt

DIN e. V.

Benjamin Hein

Am DIN-Platz
Burggrafenstraße 6
10787 Berlin

Zum Kontaktformular  

Weitere Informationen