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Hier finden Sie aktuelle Mitteilungen von DIN aus dem Bereich Public Affairs.

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Thierry Breton, Kommissar für den Binnenmarkt der Europäischen Kommission: „Wir brauchen eine gemeinsame Vision und eine echte Partnerschaft“
© Lukasz Kobus

Der Grüne Deal kann nur mit Normung gelingenRund 850 Teilnehmer aus ganz Europa waren dem Ruf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefolgt, das am 16. September 2020 im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zu einem virtuellen Workshop mit dem Thema „Europäische Normen und Standards stärken – Impulse für den Grünen Deal“ eingeladen hatte.

(2020-09-17)  In welchen Bereichen muss die Standardisierung Lücken schließen, um einen Beitrag zur grünen Transformation der EU-Wirtschaft zu leisten? Welchen Herausforderungen steht dabei das System der europäischen harmonisierten Normen gegenüber? Und was für Lösungsansätze gibt es, damit dieses Erfolgsmodell weiterhin mit verlässlichen, schnellen und praxistauglichen Normen überzeugen kann? Dies und mehr diskutierten hochrangige Vertreter der EU Kommission, des EU Parlaments, der Mitgliedstaaten und der Wirtschaft mit Vertretern der Fachöffentlichkeit. In ihrer Begrüßungsrede forderte die Parlamentarische Staatssekretärin im BMWi Elisabeth Winkelmeier-Becker ein starkes und unbürokratischeres europäisches Normungssystem für einen erfolgreichen Grünen Deal. „Auf europäischer Ebene müssen Verfahren entschlackt und schneller werden.“, so die Staatssekretärin. „Die deutsche EU-Präsidentschaft möchte hier konstruktiv mit allen Beteiligten Vorschläge diskutieren, damit unsere gemeinsamen Ziele ... Mehr 

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Normen im Bauwesen – neue PositionspapiereZur Rolle von Normen im Bauwesen sowie zur Zukunft der Bauprodukte-Verordnung

(2020-09-10)  Neues DIN-Positionspapier zur Rolle von Normen im Bauwesen sowie CEN/CENELEC-Position zur Zukunft der Bauprodukte-Verordnung veröffentlicht. Mehr 

Rechtsgutachten schafft Klarheit

(2020-09-07)  Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat ein Rechtsgutachten zum europäischen System harmonisierter Normen veröffentlicht. Auf über 60 Seiten legt es dar, welche Rechtsnatur harmonisierte Europäische Normen vor dem Hintergrund der letzten europäischen Rechtsprechung haben und wie die Pflichten und Prüfgrenzen der Europäischen Kommission definiert sind. Seit dem James-Elliott-Urteil (2016) wird die Verordnung 1025/2012 (Normungsverordnung) durch die Europäische Kommission neu ausgelegt, was u. a. zu einer verzögerten Listung von fertiggestellten harmonisierten Europäischen Normen im Amtsblatt der EU führte. Das nun veröffentlichte Gutachten, das das Ministerium bei der Kanzlei Redeker/Sellner/Dahs beauftragt hatte, beschäftigt sich vor diesem Hintergrund auch mit der Frage nach der Notwendigkeit zur Einführung von (zusätzlichen) Kontrollmechanismen durch die Europäische Kommission sowie der Rolle der EU-Mitgliedsstaaten im EU-Normungsausschuss. Die Juristen ... Mehr 

Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

(2020-08-07)  Am 8. Juli 2020 hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel dem Europäischen Parlament in einer Grundsatzrede ihre fünf Prioritäten für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft vorgestellt: Grundrechte, Zusammenhalt, Klimaschutz, Digitalisierung und Europas Verantwortung in der Welt. "Diese fünf Themen sind wichtig, weil wir Europa nachhaltig wandeln müssen, wenn wir Europa schützen und bewahren wollen. Nur dann wird Europa auch in einer sich rasant verändernden globalen Ordnung souverän und verantwortungsvoll seine eigene Rolle einnehmen können", so Merkel. In einem offenen Brief haben sich DIN-Präsident Dr. Albert Dürr und DIN-Vorstandsvorsitzender Christoph Winterhalter nun an Kanzlerin Merkel gewandt um die Unterstützung der Normung auf dem Weg zur Umsetzung der Ziele der deutschen Ratspräsidentschaft zu bekunden. Dazu erläutern sie, welchen Beitrag Normung und Standardisierung mit Blick auf die fünf Prioritäten bereits jetzt leisten und in Zukunft leisten können. Mehr 

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Deutsche Ratspräsidentschaft: Normung und politische Zielsetzungen

(2020-07-01)  Das zweite Halbjahr 2020 bietet eine große Chance für die europäische Normung, sich mit den politischen Zielsetzungen auf strategischer Ebene auseinanderzusetzen und zu ermitteln, welchen Beitrag sie zur Umsetzung der politischen Zielsetzungen leisten kann. Deutschland übernimmt am 1. Juli 2020 die Präsidentschaft im Europäischen Rat der Europäischen Union, also der Vertretung der Mitgliedsstaaten. Sie folgt Kroatien und ist der erste Teil einer Trio-Präsidentschaft mit Portugal und Slowenien. Zu bereits geplanten Themen steht nun auch die Corona-Krise auf der Tagesordnung. Das geplante Programm der Bundesregierung ist ambitioniert. Neben der Krisenbewältigung sind da beispielsweise die großen Veränderungsbestrebungen für die europäische Wirtschaft, wie sie bereits im Programm der Europäischen Kommission vorgegeben werden: die digitale und die grüne Transformation. Diesen gilt auch das besondere Augenmerk des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), welches den Green ... Mehr 

Persönliche Schutzausrüstung © velimir /stock.adobe.com

COVID-19: DIN stellt Normen für medizinische Ausrüstung zur Verfügung

(2020-03-30)  Mitglieder der europäischen Normungsorganisationen CEN und CENELEC unterstützen Kampf gegen Corona-Krise Die europäischen Normungsorganisationen CEN und CENELEC haben mit dem Einverständnis all ihrer Mitglieder – darunter DIN (Deutsches Institut für Normung) – und in Absprache mit der Europäischen Kommission entschieden, eine Reihe von Europäischen Normen für Medizinprodukte und persönliche Schutzausrüstung kostenlos zur Verfügung zu stellen, um damit die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie zu unterstützen. Ziel ist es, dem wachsenden Mangel an Schutzmasken, -handschuhen und weiteren Produkten zu begegnen, mit dem viele europäische Länder derzeit zu kämpfen haben. Mit der Bereitstellung der Normen soll Unternehmen geholfen werden, die ihre Produktlinien umstellen wollen, um die so dringend benötigte Ausrüstung kurzfristig herzustellen. Die Normen richten sich rein an professionelle Anwender. Thierry Breton, Europäischer Kommissar für den Binnenmarkt, begrüßt die Initiative: “In ... Mehr 

Mitgliedschaft von BSI in CEN und CENELEC

(2020-02-05)  Die Generalversammlungen von CEN und CENELEC hatten sich im November 2018 mit Blick auf den Brexit und die weitere Mitgliedschaft von BSI in CEN und CENELEC auf eine Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2020 geeinigt. In dieser Zeit wird BSI alle Rechte und Pflichten eines Mitglieds von CEN und CENELEC beibehalten, unabhängig von den politischen Vereinbarungen oder Absprachen, die zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich getroffen werden. Diese Ausnahmevereinbarung zu den geltenden CEN- und CENELEC-Satzungen und der CEN-CENELEC-Geschäftsordnung ermöglicht BSI in der Übergangszeit weiterhin wie gewohnt an der technischen Arbeit von CEN und CENELEC teilzunehmen. Diese Übergangszeit soll nunmehr verlängert werden. Ende 2019 wurde durch die Verwaltungsräte von CEN und CENELEC ein Vorschlag zur Annahme durch die Generalversammlungen abgestimmt. Dementsprechend soll die Ausnahmeregelung über die BSI-Mitgliedschaft weiterlaufen bis zum 01. Januar 2022. Die CEN- und ... Mehr 

Reinhard Bütikofer, MEP

MdEP Bütikofer hebt Bedeutung der Standardisierung hervorDIN-Veranstaltung zu „Handel und internationale Normung“ in Brüssel

(2019-10-11)  Europaabgeordneter fordert, bei der Europäischen Kommission eine/n Sonderbeauftragte/n für Standardisierung einzurichten, der/die direkt an die designierte Kommissions-Vizepräsidentin Margrethe Vestager berichten soll, einzurichten. Mehr 

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DIN/DKE-Positionspapier zum IT-SicherheitskennzeichenInternationale und Europäische Normen und Standards als Grundlage

(2019-09-05)  Das geplante IT-Sicherheitskennzeichen muss auf internationalen und Europäischen Normen und Standards basieren. IT-Sicherheit ist zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor der Digitalwirtschaft geworden. Wenn im Rahmen der digitalen Transformation immer mehr Internet of Things (IoT)-fähige Geräte in Unternehmen und Privathaushalten Einzug halten, rücken auch Fragen nach Produktsicherheit und -qualität sowie Verbraucherschutz vermehrt in den Fokus. Mehr 

Christoph Winterhalter (DIN), Sebastian Hartmann (SPD-Bundestagsfraktion), Susanne Dehmel (BITKOM), Dirk Kretzschmar (TÜViT), Steffen Zimmermann (VDMA) diskutierten zur Zukunft der IT-Sicherheit (v.l.n.r.).
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IT-Produktsicherheit braucht europäische Lösungen

(2019-09-05)  Wie können wir IT-Produktsicherheit und -qualität in Zeiten der Digitalisierung sicherstellen? Über diese und weitere wichtige Fragen sowie mögliche Lösungen zur künftigen Ausgestaltung der IT-Sicherheit diskutierte das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) mit mehr als 150 Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft am 5. September 2019 auf der sechsten KITS-Konferenz im DIN-Konferenzzentrum. Europäische Lösungen sind gefragt Ein wichtiges Thema war dabei das geplante IT-Sicherheitsgesetz 2.0. Damit will die Bundesregierung unter anderem das Risikobewusstsein und die Beurteilungsfähigkeit von Verbrauchern durch die Einführung eines IT-Sicherheitskennzeichens fördern. „IT-Produktsicherheit braucht europäische Lösungen“, erklärte Christoph Winterhalter, Vorstandsvorsitzender von DIN dazu. Er betonte: „Nationale Alleingänge bei diesem so wichtigen Thema führen zu einer Zersplitterung des IT-Sicherheitsmarktes, schaffen unnötigen Mehraufwand für Hersteller und Anwender ... Mehr