Deutsches Institut für Normung e. V.

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Finanzierung

Ein solides Unternehmen zeichnet sich durch eine solide Finanzierung aus.

Die DIN-Gruppe (DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Beuth Verlag GmbH, DIN Software GmbH) finanziert sich zu 70 % aus eigenen Erträgen, die über die angebotenen Dienstleistungen und Produkte erwirtschaftet werden. 13 % der Vereinnahmungen sind Projektmittel der Wirtschaft, weitere 11 % sind Projektmittel der öffentlichen Hand und 6 % werden aus Mitgliedsbeiträgen erzielt.
Sowohl im Normenerstellungsprozess als auch im Normenvertrieb und im Bereitstellen von aktuellen Informationen zu 469.098 Normen und technischen Regeln konnten die Kosten auf einem stabilen Niveau gehalten werden. Rund 42 % der Gesamtaufwendungen fallen für das Personal an, und 58 % für Sachaufwendungen.
Damit die komplexen Prozesse in der Normung hocheffizient und zu möglichst geringen Kosten durchgeführt werden und um auch die vom Markt verlangten Produkte, insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen, entwickeln und anbieten zu können, wurden im vergangenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von rund 6,6 Mio. Euro beschlossen. Davon entfallen rund 20 % allein auf Hard- und Software. Insbesondere die IT-Investitionen dienen der Effizienzsteigerung und Kostensenkung bei den externen Normungsexperten. Die zu erarbeitenden Normen können Web-basiert weltweit bearbeitet werden, Videokonferenzen sparen Reisezeit und -kosten. Der Normenerstellungsprozess wird schneller, die Qualität der Produkte wird verbessert, und die Kosten aller am Normungsprozess Beteiligten werden verringert.
Aber auch die im vergangenen Geschäftsjahr beschlossenen Investitionen in die Gebäude an den Standorten in Berlin, Hamburg, Koblenz und Pforzheim kommen der Normungsarbeit zugute und werden den Anforderungen an eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe gerecht. Pro Jahr hat die DIN-Gruppe allein am Standort Berlin rund 50.000 Gäste aus aller Welt. Eine den höchsten Ansprüchen gerecht werdende Sitzungsraumtechnik unterstützt maßgeblich den Erfolg der Normungssitzungen. Die Investition in ein modernes Betriebsrestaurant ermöglicht es, den externen Experten und Gästen sowie den Mitarbeitern eine hochwertige Bewirtung anzubieten.
Im vergangenen Jahr konnten 67 neue Mitglieder gewonnen werden, denen 32 Austritte gegenüberstehen. Zum 31. Dezember 2012 hatte das DIN insgesamt 1.934 Mitglieder. Dieser stetig steigende Wert beweist das starke Vertrauen der Wirtschaft in die Arbeit des DIN. Über die Mitgliedschaft im DIN werden rund 4,5 Mio. Arbeitnehmer oder rund 11 % der in Deutschland Beschäftigten repräsentiert. Rund 8.400 Beschäftigte der Mitgliedsunternehmen, also rund 30 % sämtlicher Normungsexperten, wirken in den Normenausschüssen des DIN mit und bringen ihr Fachwissen in die Gestaltung der Deutschen Normen ein. Die meisten DIN-Mitglieder finden sich in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, dicht gefolgt von Bayern. Dieses entspricht in etwa auch der Industriedichte der jeweiligen Bundesländer.

 

Weitere Infos zur Finanzierung der Norm-Projekte.
 

 

Finanzierung der Norm-Projekte

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