Deutsches Institut für Normung e. V.

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Auf Schienen und in der Wanne sicher zu Tal

DIN 33960-1 für Sommerrodelbahnen veröffentlicht; sicherheitstechnische Anforderungen an die Streckenplanung, Berechnung, Herstellung, Aufstellung, Prüfung und Inbetriebnahme festgelegt

(2012-09-18) Sommerrodelbahnen haben sich seit ihrer Einführung vor vierzig Jahren stetig weiterentwickelt und sind heute sowohl aus Skigebieten als auch aus anderen touristischen Regionen nicht mehr wegzudenken. Sie werden vorrangig in den Monaten April bis Oktober betrieben und haben sich bei den Nutzern etabliert - pro Jahr und Bahn schlagen durchschnittlich 150.000 Abfahrten zu Buche.

Es gibt wannengeführte und schienengeführte Bahnen. Diese sind so angelegt, dass der Benutzer seine Fahrgeschwindigkeit und den Abstand zum vorausfahrenden Nutzer selbst bestimmt. Ein Bremssystem gibt dem Fahrer hierüber die Kontrolle. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen kommt es aber immer wieder zu Auffahrunfällen, die zum Teil schwere Verletzungen zur Folge haben.

Zu mehr Sicherheit und zum uneingeschränkten Spaß der Freizeitsportler beitragen, möchte die im August neu erschienene Norm DIN 33960-1. Darin sind sicherheitstechnische Anforderungen an die Streckenplanung, Berechnung, Herstellung, Aufstellung, Prüfung und Inbetriebnahme von Sommerrodelbahnen festgelegt. Es werden Hinweise gegeben auf Werkstoffe, Rodel, Bahnführung und elektrische Einrichtung. Auch auf die bereitzustellende technische Dokumentation wird verwiesen.

In der dazugehörigen Norm DIN 33960-2 werden die Sicherheitsanforderungen an den Betrieb der Sommerrodelbahnen definiert.

Beide Normen sind beim Beuth Verlag erhältlich.

Ansprechpartner

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Juliane Jung
Am DIN-Platz
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10787 Berlin
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